Aktionen und Veranstaltungen

 

1. Oktober 2022 | Bundesweiter dezentraler Aktionstag

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!

 

Kundgebung/Mahnwache in Heidelberg

Samstag 1.10. | 10:30 -12:30 Uhr | Hauptstraße/Ecke Theaterstraße

 

mit Redebeiträgen  u.a. von Joachim Guilliard (Friedensbündnis Heidelberg) und Renate Wanie (Heidelberger Friedensratschlag), mit Unterschriftenlisten z.B. der europäischen Kampagne zum Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteuren;

 

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!

Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen!

 

Aufruf zum bundesweiten dezentralen Aktionstag am 1. Oktober 2022

 

Für das Erreichen dieser Ziele verlangen wir Abrüstung statt Aufrüstung und die Abkehr von jeglicher kriegerischer Eskalation!

 

Die bundesweiten Netzwerke „Bundesausschuss Friedensratschlag“ und „Koopera­tion für den Frieden“ rufen gemeinsam die Bevölkerung auf, sich am bundesweiten dezentralen Aktionstag zu beteiligen und entschieden den Politikwechsel hin zu Frieden und Abrüstung zu fordern.

 

Wir fordern

  • Waffenstillstand und Verhandlungen – Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg – nur Diplomatie, Dialog und Kooperation können den Krieg in der Ukraine und die Kriege überall auf der Welt beenden und weitere verhindern
  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine
  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt sowie Umwidmung des 100 Milliarden Aufrüstungspakets in ein Investitions­programm für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung
  • Internationale Kooperation in Europa und weltweit als Grundlage für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit und zur notwendigen Bekämpfung der Klimakatastrophe und der Armut
  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden

Veranstalter: Friedensbündnis Heidelberg

 

 https://verhandeln-statt-schiessen.de/

 

 1. September 2022 | Antikriegstag  ‒ Weltfriedenstag

Kundgebung/Mahnwache | ab 18.00  |  Theaterstr./Hauptstr.

Für den Frieden!
Verhandeln statt schießen!
Keinen Euro für Krieg und Zerstörung – Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!

 

Gemeinsam mit dem DGB rufen wir anlässlich des Antikriegs- bzw. Weltfriedenstages zu einer Kundgebung auf.  

 

Aufruf:
 

Für den Frieden! Verhandeln statt schießen!
Keinen Euro für Krieg und Zerstörung – Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!


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In Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs begeht die Friedensbewegung seit Jahrzehnten den 1. September als Antikriegstag, um eine auf Frieden ausgerichtete Politik einzufordern. Durchgängig herrschte jedoch in den letzten Jahren in über 30 Ländern Krieg. Jetzt droht sogar ein Dritter Weltkrieg, wenn es nicht gelingt, die kriegerische Konfrontation in der Ukraine zu beenden. Gleichzeitig spitzen die USA und ihre Verbündeten auch die Konfrontation mit China gefährlich zu. Deutschland trägt nach zwei angezettelten Weltkriegen eine besondere Verantwortung für den Frieden. Es wird Zeit dass es dieser gerecht wird.

Ungeachtet aller Empörung über den russischen Einmarsch in die Ukraine müssen endlich ernsthafte Anstrengungen unternommen werden, diesen Krieg zu stoppen. Dies wird nur über Verhandlungen zu erreichen sein. Die Lieferung immer mehr und schwerer Waffen verlängert dagegen nur den Krieg auf Kosten der ukrainischen Bevölkerung und erhöht die Gefahr einer Eskalation in einen größeren Krieg, bei dem sich Atommächte gegenüberstehen.

Gleichzeitig führen die vom Westen gegen Russland verhängten, umfassenden Wirtschaftsblockaden zu Lieferengpässen und Preisexplosionen bei Energie und Lebensmitteln weltweit. In den armen Ländern Afrikas drohen Hungersnöte.

Im April hat der Bundeskanzler noch mit Bezug auf die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine vor der Gefahr eines Welt- oder gar Atomkrieg gewarnt. Schon allein die Gefahr einer Katastrophe in einem ukrainischen Atomkraftwerk sollte Grund genug sein, die Politik, „Russland zu ruinieren“, zu beenden und sich ernsthaft um Verhandlungen zu bemühen. Dass Berlin und Brüssel die italienischen Vorschläge ignorieren und Verhandlungen der Türkei überlassen, ist eine Schande.

Wir wenden uns entschieden gegen die geplante Hochrüstung, die mit den „Sondervermögen“ genannten Kriegskrediten in Höhe von 100 Milliarden Euro angeschoben werden soll, und die jährlichen deutschen Militärausgaben fast verdoppeln würde. Diese Gelder müssen stattdessen in Zukunftsaufgaben, wie Bildung, Gesundheit, Beseitigung der Armut, Umweltschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel investiert werden.

Sicherheit für uns Menschen kann nicht durch Hochrüstung und militärische Interventionen erreicht werden, sondern nur durch eine gerechte Politik und nachhaltiges Handeln. Ein Streben nach Dominanz, unfaire Handelsbeziehungen und die immer größere Kluft zwischen Arm und Reich stehen dem diametral entgegen.

Wir sind für eine neue Politik der Zusammenarbeit statt Konfrontation, für eine Friedenspolitik der vertrauensbildenden Maßnahmen, die zu Entspannung und Abrüstung führt, zu einem System gemeinsamer Sicherheit und kontrollierter Abrüstung in Europa und weltweit, für eine Friedenspolitik, wie sie 1990 mit der Charta von Paris und den folgenden Abkommen angestrebt worden war.

Statt der Berufung auf eine vom Westen definierte „regelbasierte Ordnung“ fordern wir die Beachtung des Völkerrechts und ein Ende der Doppelmoral.

In Erinnerung an die deutsche Verantwortung aus dem Zweiten Weltkrieg fordern wir von Berlin:

  • Konkrete Schritte zu Verhandlungen für einen Waffenstillstand und die Beendigung des Krieges in der Ukraine
  • Schluss mit der Aufrüstung! Keine weiteren Milliarden fürs Militär, sondern Abrüstung und Investition in Soziales, Gesundheit, Bildung,  Klima- und Katastrophenschutz
  • Weg mit den Atomwaffen! Keine Atomwaffen auf deutschem Boden! „Nukleare Teilhabe“ beenden
  • Unterzeichnung des Vertrags der UNO über das Verbot von Atomwaffen
  • Statt Waffenlieferungen an die Ukraine, echtes Engagement für Verhandlungen
  • Beendigung der folgenreichen Wirtschaftsblockaden

Friedensbündnis Heidelberg

Fotogalerie

 

 

Sa. 6.08.  Kundgebung  11 - 13 Uhr | HD, Anatomiegarten

 

Hiroshima und Nagasaki mahnen:
Atomwaffen abschaffen

  • Vor 77 Jahren verwandelten die USA Hiroshima und Nagasaki mit zwei Atombomben in eine lodernde Hölle.
  • Heute bedrohen mehr als 13.000 Nuklearwaffen das Überleben der Menschheit.
  • Mit der Ausweitung des russischen Krieges in der Ukraine wächst die Gefahr eines Atomwaffeneinsatz in Europa.

Mahnwache/Infostand

11-13 Uhr │Hauptstr. am Anatomiegarten, Heidelberg

 

Gedenken an ein Menschheitsverbrechen

Am 6. und 9. August 1945 warfen die USA zwei Atombomben auf die japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki ab. Die Explosion der zum ersten Mal eingesetzten Waffen verwandelte die beiden Städte in eine lodernde Hölle. 65.000 Menschen verbrannten auf der Stelle, 200.000 weitere starben in den folgenden Monaten.

Gefahr eines Atomkriegs wächst

77 Jahre später bedrohen die Atomwaffen weiterhin das Überleben der Menschheit. Rüstungskontrollverträge, wie der INF-Vertrag über das Verbot von Mittelstreckenraketen, wurden von den USA gekündigt. Ab nächstem Jahr sollen neue US-Mittelstreckenwaffen, darunter Hyperschallraketen, in Europa stationiert werden. Die US-Army baut dafür in Wiesbaden eine neue Kommando- und Kontroll-Einheit auf. 

Mit der russischen Invasion in der Ukraine ist die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes in Europa massiv gewachsen. Durch ihre militärische Unterstützung der Ukraine wurden die NATO-Staaten faktisch zur Kriegspartei ‒ in einem Krieg, in dem sich nun Atommächte gegenüber stehen. Die Weltuntergangsuhr (Doomsday-Clock) des „Bulletin der Atom¬wissenschaftler“, die stets im Januar justiert wird, stand bereits auf äußerst knappen „100 Sekunden vor 12“ und muss nun noch weiter vorgestellt werden.

Auch Deutschland rüstet für Atomkrieg

In dieser bedrohlichen Lage plant die von SPD, Grünen und FDP geführte Bundesregierung Milliarden Euro für die Anschaffung neuer Atombomber, mit denen die im rheinland-pfälzischen Büchel liegenden US-Atombomben von Bundeswehr-Piloten ins Ziel geflogen werden können. Die Neuanschaffung der atomwaffenfähigen F35-Kampfjets wird einen erheblichen Teil der 100 Milliarden Kriegskredit verschlingen, den eine große Koalition als „Sondervermögen“ ins Grundgesetz geschrieben hat. 

Verbot von Atomwaffen unterzeichnen!

Seit Januar 2021 ist der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. 65 Staaten haben ihn bisher ratifiziert, darunter allerdings keine Atommacht und kein Nato-Mitglied. Er sieht ein kategorisches Verbot von Atomwaffen vor – anders als der 1970 in Kraft getretene Nichtverbreitungsvertrag. Dieser gestattet den damaligen fünf Atommächten USA, Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien und China die nukleare Aufrüstung, verpflichtet diese jedoch zur Abrüstung – bisher vergebens.

Deutschland muss, statt sein atomares Potential zu modernisieren, die nukleare Teilhabe endlich beenden und den Atomwaffenverbotsvertrag unverzüglich unterzeichnen.
Die Abschaffung aller Atomwaffen ist eine Überlebensbedingung, eine weitgehende Abrüstung in allen Bereichen eine wichtige Voraussetzung dafür. 
Die geplante nahezu Verdopplung der Rüstungsausgaben ist diametral gegen die Interessen der Bevölkerung gerichtet. Die Milliarden werden dringend für Bildung, Gesundheit, Soziales, Klima- und Umweltschutz benötigt.

»» Flugblatt (PDF)

»»  Redebeitrag v. Joachim Guilliard
»»  
Schaubild: Zerstörungsradien bei der Explosion einer Atombombe über Heidelberg

 

  Stellungnahme zum Programm der Eröffnung des
  Mark Twain Centers Heidelberg, 18.05.2022

Am 22. Mai wird mit einem Tag der offenen Tür im neuen „Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen“ die "multimediale Dauerausstellung um deutsch-amerikanischen Verhältnis" eröffnet. Die RNZ berichtete am 17.5.
Am Freitag findet die feierliche Eröffnung mit geladenen Gästen statt, mit einem recht unerquicklichen Programm.
Sie bindet nicht nicht nur unsensibel und unkritisch die US Army ein, sondern lässt auch als Hauptreferent Prof. Detlef Junker auftreten. Von diesem ist nach seinem geschichts-revisionistischen RNZ-Artikel vom 26./27. März 2022 ebenfalls wenig in Richtung Frieden und Entspannung zu erwarten.
"Hitler, Putin und der Sinn der Geschichte": Überraschender Befund: Wer in „Mein Kampf“ nachliest, lernt auch die Ideen des russischen Präsidenten besser zu verstehe.

Das Friedensbündnis Heidelberg hat eine öffentliche Stellungnahme dazu abzugeben (PDF)

 

  • Sa. 16. April 2022 Ostermarsch Heidelberg

 

 

Medienresonanz

 

Redebeiträge, Gedichte

 

 

Die Waffen nieder!
Friedenslogik statt Kriegslogik!

 

Auftakt:        12.00 Uhr, Stadtbücherei Heidelberg

Abschluss:  ca. ab 14.00 Uhr auf der Neckarwiese

 

»» Aufruf (PDF)
»» Plakat farbig (PDF)
»» Plakat in Graustufen (PDF)

 

Mit kulturellen Beiträgen u.a. von:

  • Gabriele Kentrup, Sängerin, Chansons, Antikriegslieder
  • Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte)
  • Gabi Märzke literarische Texte
  • Stephan Brües, langjähriger Friedensaktivist, Ko-Vorsitzender des Bund für Soziale Verteidigung, wird eigene Gedichte vortragen

und Redebeiträge u.a. von:

  • Pfarrer Vincenzo Petracca, Citykirche Heiliggeist Heidelberg
  • Mia Lindemann, Seebrücke HD
  • Lukas Schwab, Fridays for Future HD
  • Gökay Akbulut, MdB, DIE LINKE, Mannheim
  • Renate Wanie, Heidelberger Friedensratschlag
  • Joachim Guilliard, Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg

Es rufen auf: Friedensbündnis Heidelberg, inkl DGB Heidelberg Rhein-Neckar, Fridays for Future HD und Care Revolution Rhein Neckar

 

»»  mehr ...

 

  • Mi. 13. April 2022 Diskussionsveranstaltung

 

Krieg gegen die Ukraine
Russlands Krieg, die westliche Rolle und die Sackgasse Aufrüstung

 

mit Jürgen Wagner, Politikwissenschaftler von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen
 
Der russische Angriff auf die Ukraine ist mit nichts zu rechtfertigen – auch nicht damit, dass der NATO durch ihre jahrzehntelange Expansionspolitik eine Mitverantwortung an der jetzigen Eskalation zukommt. Die Analyse der Vorgeschichte und Hintergründe des Krieges, wie auch die Interessen im Konflikt zwischen den NATO-Staaten und Russland sind dennoch von entscheidender Bedeutung.

 

Zum einen gehört – ungeachtet der Empörung über den russischen Angriff – die Auseinandersetzung mit möglichen folgenschweren Fehlern der eigenen Regierung zu den Aufgaben einer kritischen Öffentlichkeit. Zum anderen benötigen wir die Analyse zur kritischen Einschätzung der westlichen Reaktionen auf den russischen Einmarsch sowie vor allem auch für die Erörterung von politischen Ansätzen, mit denen das Blutvergießen in der Ukraine so rasch wie möglich beendet und eine weitere Eskalation in einen großen Krieg verhindert werden kann.

 

Wie können wir uns gegen den russischen Krieg engagieren, ohne uns hinter die westliche Kriegs- und Aufrüstungspolitik zu stellen?.

 

19.30 Uhr | Saal, Bürgerhaus Bahnstadt,  Gadamerplatz 1 , Heidelberg
(gut erreichbar mit den Straßenbahnlinien 22 u. 26. Haltestelle "Gadamerplatz)

 

Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V. und Autor zahlreicher Fachartikel zu sicherheitspolitischen Fragen mit u. a. den Schwerpunkten: Militarisierung der EU, NATO-Osterweiterung, aktuelle Kriege.
Im Dezember 2016 erschien von ihm das Buch "NATO-Aufmarsch gegen Russland - oder wie ein neuer Kalter Krieg entfacht wird" 

 

Jüngste Beiträge des Referenten:

 

Der NATO-Prolog des Ukraine-Krieges
Die NATO, Russland und der jahrzehntelange Weg in die Eskalation
IMI-Analyse 2022/06 (3. März 2022)

Ukraine-Krieg: Weshalb Waffenlieferungen ein falscher Weg sind
IMI-Standpunkt 2022/010 (Update: 11.3.2022)

 

Zeitenwende beim Rüstungshaushalt: Die Bundesregierung beschließt Haushaltseckwerte und leitet eine beispiellose Militarisierung ein
junge Welt, 18.03.2022

 

Mehr zum Thema von IMI auf ihrer Sonderseite Ukraine-Krieg

 

 

  • Sa, 26. Februar 2022 Kundgebung/Infostand

 

Nein zum Krieg!
Zurück zu Diplomatie und Verhandlungen

 

15.00 bis 17.30 Uhr
am Anatomiegarten in der Hauptstraße


»» Aufruf


Redebeiträge:

»» mehr ...

 

 

  • Sa, 18. Dezember 2021 Kundgebung/Infostand

 

 

 

Politik für Frieden und Kooperation statt Aufrüstung und Konfrontation!
Gegen einen neuen Kalten Krieg!

 

12.00 bis 14.00 Uhr
am Anatomiegarten in der Hauptstraße


»»
Aufruf

 

 

  • Mittwoch, 1. September 2021 Kundgebung
  • Antikriegstag - Weltfriedenstag

 

 

Rund 150 Menschen waren zur Antikriegstagskundgebung gekommen und konnten bei schönem Wetter einem vielfältigen Programm mit Musik, Gedichten und Reden von VertreterInnen der Gewerkschaften, des Friedensbündnis, Fridays for Future, Seebrücke und United Colors of Change (UCC) folgen.

Mit den erfreulich vielen TeilnehmerInnen konnte auch ein schönes Peace-Zeichen gebildet werden. Leider ließ es sich von der Brücke aufgrund der großen
Entfernung nicht gut fotografieren. Das nächste Mal rücken wir näher ran.

 

»» Redebeiträge, Aufrufe, ... siehe weiter unten ...

 

Bericht in der RNZ v. 3.9,: Antikriegstag-Kundgebung auf der Neckarwiese
"Höchste Zeit, das Ruder herumzureißen". Der Afghanistan-Abzug und die Klimapolitik standen im Fokus.

 

»» Bericht und Bilder auf der Seite der IG Metall Heidelberg

 

Abrüsten!

Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!

 

Anlässlich des Antikriegstags wollen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften, das Friedensbündnis Heidelberg, Fridays for Future, UCC und weitere Gruppen ein Zeichen gegen Krieg und für Frieden auf der Neckarwiese setzen.

Mit Reden und kulturellen Beiträge werden wir den Tag nutzen gerade vor der Bundestagswahl unseren Forderungen nach Abrüstung und "Kooperation statt Konfrontation" Nachdruck zu verleihen.

 

Geplant ist, mit möglichst vielen TeilnehmerInnen ein großes Peace-Zeichen zu bilden. Für eine bessere Optik werde alle gebeten, möglichst einfarbig gekleidet zu kommen. Musikalische Beiträge, Gedichte und Lesung von Briefen von Geflüchteten werden dabei die Aktion umrahmen.

 

 

Die aktuellen Ereignisse rücken nun auch Afghanistan ins Zentrum des diesjährigen Antikriegstags. Wir werden die Veranstaltung auch nutzen um gegen den kriminell unverantwortlichen Umgang mit den afghanischen Beschäftigten deutscher Einrichtungen zu protestieren und der Zigtausenden von Opfern des NATO-Krieges in diesem Land gedenken. Die Lehre aus dem verheerenden, 20 Jahre währenden Krieg kann nur ein klares Nein zu solchen Kriegen und Interventionen sein.
Die Aufrufenden fordern die Bundesregierung auf, sich mit Nachdruck um Ausreisemöglichkeiten nach Deutschland für alle Ortskräfte und ihrer Familien zu kümmern.

 

Mittwoch, 1.9.2021

ab 18 Uhr auf der Neckarwiese, nähe Theodor-Heuss-Brücke

 

Kundgebung u.a mit:

  • dem syrischen Musiker Imad Ismail mit sener Gruppe „Zina und Dayi“
  • Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte)
  • Khaled, Lesung: Briefe eines jungen Mannes in einem der Lager in Griechenland
  • Shofie, Poetin, United Colors of Change (UCC), Gedichte
  • Stephan Brües, DFG/VK und Initiative "Sicherheit neu denken"

und Redebeiträgen von:

 

»» Aufruf/Flyer des Friedensbündnis
»» Plakat

»» Ankündigung und Aufruf des DGB

»» Pressemitteilung von DGB und Friedensbündnis

 

»» Flugblatt zum NATO-Krieg in Afghanistan von Antikriegsforum und VVN/BdA Heidelberg

 

 

  • Dienstag, 22. Juni 2021 ‒  Gedenkkundgebung

 

 

VERNICHTUNGSKRIEG
Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941

 

Erinnerung und Mahnung zum Frieden

 

Gedenkveranstaltung
mit Kultur- und Redebeiträgen zum Terror des Krieges, den ungeheuren Opfern,
dem Leid von ZwangsarbeiterInnen auch in Heidelberg und der deutschen Verantwortung
für den Frieden, u.a. von
  ‒ Darya Lenz (weißrussische Sängerin), begleitet von Valentsina Batura auf einer Zymbal

     (russische Kastenzither)

  ‒ Michael Csaszkóczy (Gitarre, Gesang) und Rike Fießer (Querflöte)

  ‒ Bernd Köhler (Gitarre, Gesang ) und die Schauspielerin Monika-Margret Steger mit "Telefonzelle"

  ‒ Jean-Michel Räber (Schauspieler). Gedichte von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko u.a

  ‒ Martin Hornung (IG-Metall) und Hildegard Lutz (Stolperstein-Initiative) zu sowjetischen

     ZwangsarbeiterInnen in Heidelberg

 

Dienstag 22. Juni 2021

18 Uhr | Universitätsplatz, Heidelberg

 

»» Einladungsflugblatt
»»
Plakat

 

Redebeiträge

Musik

 

"Zhuravli" (Kraniche) gesungen auf russisch und deutsch
von Darya Lenz (Sängerin), Micha Csaszkóczy (Gitarre,
Gesang) und Rike Fießer (Querflöte)
 - als Video  (Hinweis: benötigt gut 10 Sekunden bis es startet)
 - nur Audio

 

 

»» weitere Infos auf der Seite des Antikriegsforums ...

 

Veranstalter (im Rahmen des Friedensbündnis HD): Forum gg. Militarismus u. Krieg, DIE LINKE HD, Die Linke.SDS, DKP HD, Freidenker HD und VVN/BdA HD, unterstützt von Pax Christi HD, DGB Heidelberg Rhein-Neckar und GEW Rhein-Neckar-Heidelberg

 

  • Samstag, 15. Mai 2021 ‒  Mahnwache

 

 

Mahnwache gegen Gewalt und Gegengewalt in Nahost
Ort: HD, Ecke St. Anna-Gasse / Hauptstraße (Zeitungsleser)
Zeit: Samstag, 15. 5. 2021, ab 12 Uhr

 

»» Aufruf der Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg

 

Reden:

Joachim Guilliard, Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg

Vera Glitscher-Bailey, Deutscher Freidenker-Verband

Winfried Belz,Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg:
 -
E-Mail von Abed Schokry aus Gaza
 - Spontaner Redebeitrag

Michael Schiffmann, Kommentar des bekannten US-Senators Bernie Sanders in der New York Times

 


 

  • Samstag, 8. Mai 2021 ‒  Demonstration

 

 

 

„Tag der Befreiung: 8. Mai muss Feiertag werden!“

am 8. Mai 2021 veranstaltete die VVN/BdA Heidelberg in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften, dem Friedensbündnis, Die Linke und anderen befreundeten Organisationen in Heidelberg eine Demonstration unter dem Motto „Tag der Befreiung vom NS-Faschismus: Der 8. Mai muss Feiertag werden!“

 

»» Aufruf VVN/BdA HD

»» Bericht VVN

»» Rede des Friedensbündnis

 

  • Samstag, 3. April 2021 ‒  Ostermarsch

 

 

 OSTERMARSCH HEIDELBERG 2021

 Abrüsten!

Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!

 

Auftakt:        12.00 Uhr, Stadtbücherei Heidelberg

Abschluss:  ca. ab 14.00 Uhr auf der Neckarwiese

 

»» Pressemitteilung

»» Aufruf (PDF)
»» Plakat (PDF)

 

Redebeiträge zu den Themen:

Kulturelle Beiträge:

u.a.

  • Gabi Kentrup, Sängerin, Chansons, Antikriegslieder
  • Bruder Bender, Rapper
  • Shofie, Poetin, UCC
  • Stephan Brües, langjähriger Friedensaktivist, Ko-Vorsitzender des Bund für Soziale Verteidigung, wird eigene Gedichte vortragen

Wir fordern allgemein:

  • Weg mit den Atomwaffen ‒ keine „Nukleare Teilhabe“!
  • Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit und ein solidarisches Sozialsystem!
  • Auslandseinsätze beenden! US-Militärstützpunkte und -Kommandozentralen in Deutschland schließen!
  • Austritt Deutschlands aus der NATO und die Auflösung der Kriegsallianz sowie den Stopp der Militarisierung der EU!
  • Rüstungsexporte stoppen! Konversion von Rüstungsunternehmen!
  • Im Gedenken an den Überfall auf die Sowjetunion ‒ für eine neue Entspannungspolitik!
  • Ressourcenverschwendung stoppen, Klimawandel aufhalten!
  • Solidarität statt Hungerblockaden!
  • Fluchtursachen bekämpfen ‒ Humanität und Menschenwürde statt Abschottung
  • Schluss mit der Festung Europa! Wir fordern eine menschenrechtskonforme Asylpolitik.

und konkret für Heidelberg und der Region:

  • Unterzeichnung des ICAN-Städteappells und Eintreten für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffen-Verbots-Vertrag durch alle Städte und Gemeinden der Region
  • Integration des Ankunftszentrums in den neuen Stadtteil Patrick-Henry-Village ‒ Flächenerhalt für Klima und Umwelt ‒ „Ja“ beim Bürgerentscheid!
  • Ein Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen und kommunale Selbstbestimmung für ihre Aufnahme!
  • Eine Zivilklausel an der Uni Heidelberg: Forschung für Klima und Frieden statt für Kohle und Krieg!

Es rufen auf:

Friedensbündnis HD (Heidelberger Friedensratschlag, Forum gg. Militarismus u. Krieg und Bündnis „Stoppt den Waffenhandel!“, DFG/VK HD, Bunte Linke, DGB HD, DIE LINKE HD, Die Linke.SDS, DKP HD, Freidenker HD, Palästina/Nahost-Initiative HD, VVN/BdA HD)  •  DGB HD Rhein-Neckar  •  GEW Rhein-Neckar-HD  •  Seebrücke HD  •  Fridays for Future HD  •  Pax Christi HD

 



 

Überblick über bisherige Highlights

 

Ostermarsch Heidelberg 2021

 

   Redebeiträge  

 

  Einleitung (mit Blick auf diesjährige Jahrestage)

Joachim Guilliard, Friedensbündnis HD - HTML, PDF

 

  Zur gegenwärtigen Oberhand

der Destruktivkräfte
Jörg Götz-Hege, Stellv Kreisvorsitzender DGB u GEW Kreis Rhein-Neckar-Heidelberg HTML, PDF

 

  Krieg und Umwelt

Rosa und Chrissi, Fridays for Future HD - HTML, PDF

 

 ‒ Militarisierung und Aufrüstung der EU

Renate Wanie, Heidelberger Friedens-ratschlag / Friedensbündnis HD - HTML, PDF

 

   Krieg, Nationalismus, Rassismus
Bernice und Zehra, United Colors of Change UCC u. Antirassismus-Referat des StuRa HDPDF

 

  Zum Bürgerentscheid

Ankunftszentrum
Gabriele Soyka, Bündnis für Ankunftszentrum, Flüchtlinge und Flächenerhalt (BAFF) - PDF

 

 

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Sa. 5.12.2020 Kundgebung
Bundesweiter Aktionstag für "Abrüstung und Entspannungspolitik"
12-14 Uhr │Theaterplatz, Heidelberg
»» Flugblatt des Friedensbündnis

 

 

Di. 1.9.2020 Kundgebung
Antikriegstag ‒ Weltfriedenstag

12 Uhr │Hauptstr. am Anatomiegarten, Heidelberg
»» 
Flyer (PDF)     

 

Sa. 8.08.2020 Mahnwache/Infostand

Hiroshima und Nagasaki mahnen:
Atomwaffen abschaffen!

12-14 Uhr │Hauptstr. am Anatomiegarten, Heidelberg
»»  
Plakat, Flyer ... 

 

Sa. 18.07.2020 Mahnwache/Infostand

„Keine halbe Sachen: vollständiger Abzug der US-Truppen und Atomwaffen!
12-14 Uhr │Hauptstr. am Anatomiegarten, Heidelberg
»»  Flyer (pdf)

 

Ostermarsch 2020

 - Pressemitteilung Druckvorlage (PDF)
 - Aufruf Druckvorlage (PDF)
 - Aufruf als Flyer (PDF)

Ungehalten Reden

 

Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE
 Doppelt ungehaltene Ostermarsch-Rede:
 Die Friedensbewegung muss den Verteilungskampf gewinnen!

 

Renate Wanie, Heidelberger Friedensratschlag 
Meine Bank – bombensicher?
Divestment, eine Strategie der Friedensbewegung

 

Ulrich Wohland, Heidelberger Friedensratschlag
Mehr Pflegekräfte, mehr Frieden
 - mehr von uns ist besser für alle!.

 

Joachim Guilliard, Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg
Hilfe statt Sanktionen ‒ Wirtschaftsblockaden ächten