Gemeinsam für den Frieden - gegen Krieg, Kriegsvorbereitung, Hochrüstung und Rüstungsexporte - für Solidarität mit den Betroffen

Um angesichts der sich ausweitenden Kriege und Konflikte und der damit verbundenen massiven Zunahme von Flüchtlingen, ihre friedenspolitischen Aktivitäten verstärken und besser koordinieren zu können, haben Heidelberger Gruppen und Initiativen das Friedensbündnis Heidelberg gegründet.

 

Zu den im Bündnis aktiven Gruppen und Organisationen gehören das Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg, der Heidelberger Friedensratschlag und das Heidelberger Bündnis „Stoppt den Waffenhandel!“, die Bunte Linke, der DGB Heidelberg, DIE LINKE Heidelberg und DIE LINKE Kraichgau-Neckar-Odenwald, die Palästina/Nahost-Initiative HD, die Cuba Solidarität HD und die VVN/BdA HD.


Selbstverständnis des Friedensbündnisses Heidelberg

Das Friedensbündnis Heidelberg ist ein überparteiliches Bündnis von verschiedenen friedenspolitischen Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen, die sich zusammengeschlossen haben, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und zu verstärken. Anlass sind die wachsende Zahl und die Ausweitung von Kriegen und gewaltsamen Konflikten, die auch die Hauptursache für die enorme Zu-nahme von Flüchtlingen ist.

 

Im Zentrum unseres Engagements steht die Solidarität mit den betroffenen Menschen.
Wir setzen uns ein für die Achtung der Menschenrechte gemäß der UN-Charta und dem internationalen Recht, die die Anwendung von Gewalt gegen und die Intervention in andere Staaten strikt verbieten.


Wir wenden uns deshalb gegen jegliche Versuche, Konflikte mit militärischen Mitteln oder Kriegen lösen zu wollen, gegen Kampfdrohneneinsätze und jegliche Form von Terrorismus.
Als hier in Deutschland Lebende sehen wir unsere Hauptaufgabe in der Auseinandersetzung mit der Außen- und Wirtschaftspolitik Deutschlands und seiner Verbündeten, insbesondere der EU und der NATO. Wir wenden uns gegen die Beteiligung Deutschlands an Kriegshandlungen, vor allem gegen Militäreinsätze der Bundeswehr im Ausland.
Wir wollen keine Atomwaffen auf deutschem Boden und auch nicht anderswo und fordern generelle Abrüstung
Kriege und Gewalt sind Hauptursachen für Flucht und Vertreibung von Millionen Menschen, zudem werden durch verheerende Spätfolgen (z.B. Uranmunition, Landminen, Streubomben) große Gebiete für Jahrzehnte fast unbewohnbar gemacht.
Zu den Fluchtursachen gehören auch unfaire Handelsbeziehungen, Nahrungsmittelspekulation, Landraub u.a., wodurch Menschen gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen.

Wir wenden uns deshalb

  • gegen jegliche Militärinterventionen, insbesondere der EU- und NATO-Staaten
  • gegen das Aufbauen von Feindbildern
  • gegen deutsche Rüstungsexporte
  • gegen Bundeswehreinsätze im Ausland
  • gegen Bundeswehreinsätze im Innern
  • gegen unfaire Handelsbeziehungen, Nahrungsmittelspekulation und die Zerstörung der Umwelt sowie gegen TTIP und CETA
  • gegen eine Ideologie der Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen (z.B. Rassismus), sowie gegen jegliche Diskriminierung aufgrund von Religion, Herkunft, Hautfarbe etc.

Wir setzen uns ein

  • für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und in Kooperation mit Russland
  • für zivile Konfliktbearbeitung
  • für den Austritt Deutschlands aus der Nato und langfristig für deren Auflösung
  • für die Achtung der Würde jedes Menschen
  • für eine solidarische Welt, in der alle ihre Bewohner/innen ein menschenwürdiges Leben führen können.

Krieg hat schlimmste soziale, gesundheitliche, ökologische, entwicklungspolitische und wirtschaftliche Auswirkungen, deshalb laden wir auch Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen zur Mitarbeit ein, deren Arbeitsschwerpunkte sich auf andere gesellschaftliche Bereiche beziehen.
Das Friedensbündnis Heidelberg tritt für diese Ziele u.a. ein durch Öffentlichkeitsarbeit, Straßenaktionen, Infostände, Diskussionsveranstaltungen.